Psychosomatische Reha

Psychosomatische Reha

Die zentrale Erkenntnis und das Movens der Psychosomatik: Die physischen und psychischen Vorgänge im menschlichen Organismus sind miteinander verbunden. Ungelöste Traumata, Langzeitstress oder nicht verarbeitete Trauer können sich in beispielsweise in Form von ständiger Erschöpfung, gastro-intestinalen Problem, Hautproblemen oder Muskelverspannungen äußern. Die multidisziplinär arbeitende Privatklinik Jägerwinkel ist eine Rehaklinik für Psychosomatik. Sie kombiniert mehrere Fachrichtungen, darunter Medizin, Physiotherapie, Psychotherapie, um dem Patienten auf ganzheitlicher - biopsychosozialer - Ebene zu helfen.

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Psychosomatische Reha in Bayern - Ressourcen wecken am Tegernsee

Eine psychosomatische Reha bietet die Möglichkeit, das Wechselspiel von Seele und Körper zu erkennen und zu lernen, wie sich eigene Ressourcen zur Bewältigung von Stress nachhaltig aktivieren lassen.

Psychosomatik und psychosomatische Reha - ein kurzer Ausflug in die Historie

Die psychosomatische Medizin (und in ihrem Gefolge die Reha für Psychosomatik) die ist ein vergleichsweise junges wissenschaftliches Fachgebiet mit sehr alten Wurzeln. Ihr zentrales Konzept besagt, dass Geist und Körper integrale Aspekte aller menschlichen Funktionen sind. Den Begriff - eine Kombination aus den altgriechischen Wörtern "Psyche" (Seele) und "Soma" (Körper) - prägte der deutsche Arzt, Psychiater und Pädagoge Johann Christian August Heinroth im Jahr 1818. Die Erkenntnis, dass die Kraft der Gedanken und Gefühle die körperliche Gesundheit beeinflussen kann, ist nicht neu. Rund 400 Jahre vor unserer Zeitrechnung schrieb der griechische Arzt und Begründer der Medizin als Wissenschaft Hippokrates "Die natürliche Heilkraft in jedem von uns ist die größte Kraft, um gesund zu werden." Das ist psychosomatische Reha "in einer Nussschale".

Eingang in sogenannte evidenzbasierte (westliche) Wissenschaft fanden psychosomatische Ansätze jedoch erst mit der Entstehung der Psychotherapie im ausgehenden 19. Jahrhundert. In den 1930er Jahren untersuchte der ungarisch-kanadische Arzt und Wissenschaftler Hans Selye zum ersten Mal systematisch die Entstehung von Krankheiten nach Stress.

Selye selbst betrachtete Stress als einen Faktor, der sowohl negative Folgen (zum Beispiel eine körperliche Erkrankung) als auch positive Reaktionen (wie etwa die Motivation zur Bewältigung einer schwierigen Situation) zeitigen kann. Dennoch folgten die weitere wissenschaftliche Forschungsansätze und die Praxis der psychosomatischen Medizin zunächst einer sehr einseitigen Interpretation: Man glaubte, bestimmte Krankheiten als "rein psychosomatisch" einstufen zu können, die durch spezifische psychologische Faktoren "verursacht" seien. Das führte zu dem noch heute weit verbreiteten falschen Allgemeinverständnis, eine psychosomatische Störung sei "eingebildet" und finde "nur im Kopf statt". De facto sind psychosomatische Symptome - zum Beispiel ein stressbedingt hoher Blutdruck - real und müssen wie jede andere Krankheit auch behandelt werden. Leider hält das weit verbreitete soziale Stigma psychosomatischer Erkrankungen immer noch Menschen davon ab, eine Behandlung beziehungsweise eine psychosomatische Reha in Anspruch zu nehmen.

Heute spielt die psychosomatische Reha eine wichtige Rolle im Gesundheitswesen zu. Längst haben epidemiologische, klinische und experimentelle Daten gezeigt, dass alle menschlichen Prozesse psychologische und biologische (somatische) Komponenten enthalten, die auf physische und psychosoziale Umweltereignisse reagieren und sich ihnen anzupassen versuchen. Beide Arten von Reizen wirken über die wichtigsten Körpersysteme - das zentrale Nervensystem, das Hormonsystem und das Immunsystem, die alle miteinander verbunden sind - und lösen ein Netz von Reaktionen aus, die sowohl biologisch als auch psychologisch wirken. Eine Rehaklinik für Psychosomatik ist der Ort und die Situation, diesen Zusammenhängen nachzuspüren und zu lernen, sie nachhaltig zu meistern.

Chronische Schmerzen

Beratung und Anmeldung

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Psychosomatische Medizin - ein Begriff unter der Lupe

Ein wenig verwirrend mag es wirken, dass der Begriff "psychosomatische Krankheit" einerseits verwendet wird, um eine körperliche Krankheit zu bezeichnen, die durch psychische Faktoren verursacht oder verschlimmert wird, zu bezeichnen; gleichzeitig aber kommt er auch dann zur Anwendung, wenn psychische Faktoren körperliche Symptome verursachen, aber keine körperliche Krankheit vorliegt. Der psychische Zustand kann sich jederzeit auf den Schweregrad einer körperlichen Krankheit auswirken.

Körperliche Symptome, die durch psychische Faktoren verursacht werden, werden auch als Somatisierung oder somatoforme Störungen bezeichnet. Diese Symptome sind auf eine erhöhte Aktivität von Nervenimpulsen zurückzuführen, die vom Gehirn an verschiedene Teile des Körpers gesendet werden. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen der Psyche (Überzeugungen, Gedanken und Gefühle) und den verschiedenen Körperteilen und körperlichen Problemen. Bei den psychosomatischen Störungen, die eine psychosomatische Reha angeraten sein lassen, können eine Reihe von Faktoren eine Rolle spielen, zum Beispiel Persönlichkeitsmerkmale, genetische oder familiäre Umwelteinflüsse, biologische Faktoren, erlerntes Verhalten und vieles mehr.

Unser Organismus versucht stets, die Körpersysteme in einem Gleichgewicht (der Homöostase) zu halten. Wenn die Reaktionen auf Reize diese homöostatischen Kapazitäten des Organismus überschreiten, entsteht Pathologie (Krankheit). Unter dieses Prämisse werden alle Krankheiten - und auch die Gesundheit - zu psychosomatischen Zuständen; es gibt keine separaten "psychosomatischen Krankheiten". Die Aufgabe der psychosomatischen Medizin besteht darin, herauszufinden, welche psychologischen Faktoren welche somatischen Funktionen wie beeinflussen und umgekehrt. Die psychosomatische Reha kann eine nachhaltige Rolle bei der Verbesserung des emotionalen Erlebens übernehmen.

Die psychosomatische Medizin ist also kein rein medizinisches Fachgebiet: "Praktiker" vertreten alle Fachrichtungen und medizinischen Grundlagenwissenschaften und arbeiten aus gutem Grund meistens interdisziplinär. Ein modernes Beispiel dafür ist die psychosomatische Reha in Bayern in der Privatklinik Jägerwinkel. Die Spezialisierung dieser Rehaklinik auf Psychosomatik, Orthopädie und Innerer Medizin erlaubt es, wesentlichen aktuelle Gesundheitsthemen auf der Basis modernster medizinischer Behandlungsansätze bei gleichzeitiger ganzheitlicher Herangehensweise zu begegnen.

Reha-Klinik am Tegernsee für Psychosomatik

Reha in der Psychosomatik: ein Überblick

Die psychosomatische Medizin basiert auf dem fachrichtungsübergreifenden Verständnis, dass bei der Entstehung körperlicher Erkrankungen zahlreiche Komponenten mitwirken können - das heißt, dass biologische, psychologische und soziale Faktoren zusammenwirken, die körperliche und psychische Symptome und Beschwerden verursachen und aufrechterhalten. Eine seriöse und zeitgemäße Therapie und psychosomatische Reha ist deswegen in der Regel interdisziplinär aufgestellt.

Die Behandlungsansätze in einer modernen Rehaklinik für Psychosomatik

Als häufigste Ursachen von Erkrankungen, bei deren Heilung oder zumindest Bewältigung eine psychosomatische Reha maßgeblich helfen kann, gelten physischer und/oder psychischer Stress, Entzündungen und Degenerationserscheinungen (zum Beispiel Arthrose oder das Post-Covid-19-Syndrom). Ihre Symptome können sich in verschiedenen Organsystemen manifestieren, darunter das Nervensystem, der Bewegungsapparat, das Herz-Kreislauf-System, das Atmungssystem, das Magen-Darm-System sowie die Haut. Dementsprechend wird die psychosomatische Reha in einem multidisziplinären Rahmen durchgeführt, in dem Fachleute aus verschiedenen Disziplinen, darunter Ärzte, Psychologen, Osteopathen, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten, als Team zusammenarbeiten - wie etwa hier in der privaten Klinik Jägerwinkel: Das Team in unserer Reha-Klinik am Tegernsee für Psychosomatik arbeitet disziplinenübergreifend und bezieht neben aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse auch Behandlungsansätze aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TZM) und alternative Heilmethoden ein.

Eine nachhaltig wirksame und stabilisierende psychosomatische Reha basiert auf einem Prozess, der sich in mehrere Schritte gliedert. Unsere Rehaklinik für Psychosomatik, Orthopädie und Innere Medizin arbeitet im Sinne des biopsychosozialen Modells von Gesundheit und Krankheit - mit individueller Therapieplanung (Assessment des Ist-Zustands, Zielplanung und Konzeptualisierung) und intensiver einzeltherapeutischer und moderner medizinischer Begleitung.

Zu den häufigsten Erkrankungen, bei denen eine psychosomatische Reha langfristige, klinisch nachweisbare Behandlungserfolge erzielen kann, gehören:

  • depressive Störungen (ohne akute Suizidalität)
  • Angststörungen
  • Zwangserkrankungen
  • chronische Schmerzzustände
  • Somatisierungsstörungen (zum Beispiel psychogene Herzbeschwerden, Reizmagen oder Schmerzsymptome ohne objektivierbaren Organbefund)
  • posttraumatische Belastungsstörungen (zum Beispiel nach Gewalterfahrung oder nach einer Krebserkrankung)
  • psychischen Störungen als Folge von schweren oder chronisch verlaufenden Erkrankungen
  • Schlafstörungen
  • unklare funktionelle Körperbeschwerden
  • Persönlichkeitsstörungen (zum Beispiel tiefgreifende Denk- und Wahrnehmungsmuster, die den Lebensalltag beeinträchtigen
  • ADHS
  • sexuelle Funktions- und Verhaltensstörungen
  • arbeitsplatzbezogene Ängste, etwa durch Mobbing-Erfahrungen
  • Erschöpfungszustände bis zum Burnout
Reha-Klinik am Tegernsee für Psychosomatik

Wie werden psychosomatische Symptome diagnostiziert?

Wenn körperlicher Beschwerden zu einem Arzt führen, wird dieser zunächst nach körperlichen Ursachen suchen. Ohne offensichtlichen medizinischen Befund kann es schwierig sein, eine Diagnose und einen Behandlungsplan zu erstellen. Die Konsequenz: Wer an einer psychosomatischen Erkrankung leiden, hat unter Umständen das Gefühl, dass der Arzt Ihre Symptome nicht ernst nimmt oder unterstellt, der Patient "bilde sich alles nur ein". Das kann zu Missverständnissen führen, denn ein kluger Mediziner oder Psychologe wird stets nach dem Gefühlsleben fragen, wenn sich keine eindeutige körperliche Ursache (zum Beispiel eine Verletzung oder Infektion) für Schmerzen findet, und gegebenenfalls eine Reha für Psychosomatik empfehlen.

Hinter solchen Fragen steht der Gedanke, eine einmal identifizierte krankmachende Stressquelle auch behandelt werden kann - genau wie bei einer offensichtlichen körperlichen Verletzung oder Krankheit. Wenn ein Arzt Sie zum Beispiel nach Stress in Ihrem Leben fragt, bedeutet das nicht, dass Ihre Schmerzen nicht real sind. Körperliche Symptome, die durch Stress verursacht werden, sind sehr real, aber sie werden durch einen anderen Mechanismus verursacht als z. B. ein Knochenbruch. Eine psychosomatische Reha kann helfen, diesem Mechanismus auf die Spur zu kommen und zu lernen, wie er sich frühzeitig erkennen, neutralisieren oder zumindest umgehen lässt.

Häufige psychosomatische Symptome

Zu den meistgenannten körperlichen Anzeichen für Stress, die in der Reha für Psychosomatik zur Sprache kommen, zählen unter anderem:

  • Verdauungsprobleme trotz gesunder Ernährung,
  • anhaltende Zahnschmerzen oder Schmerzen in der Kieferregion, Kopfschmerzen,
  • Muskelkater und Schmerzen in den Gelenken, auch ohne, dass eine körperliche Anstrengung erfolgt wäre,
  • Herzrasen "wie aus dem Nichts",
  • Hypertonie

Beispiele für Behandlungsziele in der Rehaklinik für Psychosomatik

In Bayern, einen Katzensprung von München entfernt, widmet sich das Team der idyllisch am Tegernsee gelegenen Rehaklinik für Psychosomatik, Orthopädie und Innere Medizin. Gemeinsam mit jedem Patienten werden konkrete Behandlungsziele erarbeitet und in einen Therapieplan umgesetzt, der je nach Entwicklung und bei Bedarf neu formuliert werden kann. Für die meisten unserer Patienten kristallisieren sich während der Reha für Psychosomatik die Entwicklung eines stärkeren Selbstwertgefühls, eine größere Freude an und bessere Fähigkeit zum Aufbau von sozialen und sportlichen Aktivitäten sowie das Wiedererleben von Freude an der Arbeit beziehungsweise eine erneuerte Arbeitsfähigkeit und sinnvolle berufliche Perspektiven als wichtigste Ziele heraus. Auch ein Check-up und gegebenen falls für die Neueinstellung der Behandlung mit Psychopharmaka kann die Reha-Klinik am Tegernsee in der Psychosomatik exzellente medizinische Betreuung und ein angenehmes Ambiente bieten.

Hilfe beim Post-SARS-CoV-2-/COVID-19-Syndrom: Interdisziplinäres Programm zur Traumabehandlung

Für viele Menschen wurden Trauma und posttraumatische Belastungsstörung als Folge der der Pandemie zu einem ständig präsenten Teil des Lebens. Die Gründe dafür können vielfältig sein. Wer eine traumatische, lebensbedrohliche Krankheit wie Covid-19 miterlebt, selbst durchlebt oder im Zuge der Maßnahmen zur der Eindämmung der Corona-Pandemie plötzliche, einschneidende Veränderungen seiner Lebenssituation bewältigen muss, ist unter Umständen anfällig für anhaltende Angstzustände, Depressionen und anderen stressbedingten Symptomen.

Reha für Psychosomatik

Unsere Rehaklinik für Psychosomatik (mit in Bayern einzigartiger Lage am schönen Tegernsee) ist es, den Patienten - so schnell wie möglich aber so behutsam wie nötig - wieder in eine "normale" Welt zu bringen. Dazu eine Empfehlung: Wenn sich die Symptome auf alltägliche Aktivitäten auswirken oder emotionale Erschütterungen länger als zwei Wochen anhalten, ist es in der Regel an der Zeit, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Durch die Zusammenarbeit mit unseren auf Trauma spezialisierten Fachkräften für psychische Gesundheit können Sie sich erholen und lernen, sich wieder sicher zu fühlen.

Die Reha für Psychosomatik im Kontext des Gesundheitswesens

Aus Sicht des Patienten stehen selbstverständlich die Linderung/Befreiung von Beschwerden, die Wiederherstellung der Lebensfreude und die Aktivierung von Ressourcen, die nachhaltig die Lebensqualität verbessern, an erster Stelle. Im Kontext des Gesundheitswesens zielt eine psychosomatische Reha auf die Vorbeugung, Behandlung und Kompensation chronischer Krankheiten durch einen biopsychosozialen Ansatz ab. Dazu gehört mehrstufige psychosomatische Beurteilung und einen mehrdimensionalen Behandlungsschwerpunkt, der unter anderem folgende Aspekte einschließen kann:

  • die Verringerung von Symptomen,
  • das Training von Fähigkeiten,
  • die Bewältigung von chronischer Krankheit und Beeinträchtigung,
  • die Wiederherstellung des Wohlbefindens und des normalen Lebens
  • sowie die berufliche Wiedereingliederung einschließlich der Suche nach einem Arbeitsplatz, der gegebenenfalls trotz Beeinträchtigung als sinnvoll empfundene Arbeit ermöglicht. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass der psychische Zustand, die Arbeitsmotivation, die Zahl der Krankheitstage und die berufliche Wiedereingliederung durch stationäre Behandlung ein einer an modernen Forschungserkenntnissen orientierten Rehaklinik für Psychosomatik signifikant verbessert werden können.

FAQ

Welche Ziele verfolgt eine psychosomatische Reha ?

Wer die Privatklinik Jägerwinkel, also unsere Rehaklinik für Psychosomatik in Bayern, am schönen Tegernsee, aufsucht, erhofft sich in der Regel die Linderung oder sogar Heilung von Beschwerden sowie physische und psychische Stabilisierung. Auch der Wunsch nach einer intensiveren und lebensbejahenden Teilnahme am beruflichen und sozialen Leben ist eine mögliche Motivation zur Reha für Psychosomatik.

Woher weiß ich, ob meine Symptome psychosomatisch sind?

Wenn das Auftreten, das Anhalten oder die Verschlimmerung körperlicher Symptome nicht mit einer körperlichen Verletzung, Krankheit oder Erkrankung in Verbindung gebracht werden kann, sind sie möglicherweise psychosomatisch. In jedem Fall empfiehlt sich die Konsultation eines Arztes, der verschiedene Untersuchungen durchführen wird, um medizinische Ursachen auszuschließen. Wenn keine gefunden werden, wird in der Regel eine psychosomatische Erkrankung diagnostiziert. Eine möglichst frühe Diagnose ermöglicht den Beginn der Behandlung und eine Verbesserung der Situation.

Besteht die psychosomatische Reha ausschließlich aus psychologischen Therapien?

Nein. Die Empfehlung, eine gewisse Zeit in unserer Rehaklinik für Psychosomatik zu verbringen, mag durch einen Psychologen erfolgt sein. Das bedeutet nicht, dass körperliche Symptome ausschließlich psychologisch behandelt werden müssten. Wichtig ist es vor allem zu lernen, wie man Stress effektiv bewältigt - aber das kann Zeit brauchen. In dieser Übergangsphase werden körperliche Schmerzen und andere Symptome ärztlich behandelt.

Nehmen wir als Beispiel chronische Verspannungen von Nacken und Schultern: Wenn sich diese Schmerzen bei Stress verschlimmern, macht es mittel- und langfristig Sinn zu lernen, mit Stressauslösern umzugehen - aber der Schmerz ist real. Auch wenn der Stress im Gehirn beginnt, kann er die Freisetzung von Botenstoffen wie Cortisol verursachen, die eine Entzündung in den Nacken- und Schultermuskeln hervorrufen. Dies verursacht sehr reale körperliche Schmerzen, die der Arzt in unserer Privatklinik für psychosomatische Reha in Bayern direkt behandeln kann - zum Beispiel, indem er Medikamente und Physiotherapie verordnet. Achtsamkeits- und Verhaltenstherapie sind weitere Schritte auf dem Weg zur Heilung. Für unsere Reha-Klinik am Tegernsee ist Psychosomatik ein Kompetenzfeld, das ganz selbstverständlich sowohl seelische wie auch körperliche und soziale Faktoren einbezieht.

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Quellen

Gutenberg-Gesundheitsstudie (GHS). Verfügbar unter http://www.gutenberg-gesundheitsstudie.de/ghs/informationen-zur-studie.html

Henningsen, Peter (2022): Long-Covid - wo bleibt die Psychosomatik? Verfügbar unter https://www.dgpm.de/de/aktuelles/nachrichten/nachricht/long-covid-wo-bleibt-die-psychosomatik/

Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Verfügbar unter https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/

Psychosomatik: Was ist das? Verfügbar unter https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/psyche/psychosomatik/was-ist-das.html

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